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für Religionspolitiologie (IFR)
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XENOS-Projekt:
Interkulturelle Qualifizierung (IQ) Der Zweck des dreijährigen XENOS-Projektes Interkulturelle Qualifizierung (IQ) ist die interkulturelle Beratung und Qualifizierung von Multiplikatoren aus mittleren Betrieben, aber auch aus Berufsschulen, Beschäftigungsgesellschaften und Einrichtungen der außerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung in der Region Duisburg. Zunächst werden auf der Basis von Experteninterviews und einer empirischen Befragung von Jugendlichen bestehende Integrationsmaßnahmen evaluiert. Aufbauend auf den empirischen Befunden und somit in enger Kooperation mit den regionalen Akteuren der Berufsbildung und des interkulturellen Dialogs werden anschließend drei einander ergänzende Unterrichtsmodule zur Vermittlung von interkultureller Kompetenz in beruflichen Bildungsmaßnahmen entwickelt. Deren Umsetzung und Einsatz wird abschließend durch die Schulung von Multiplikatoren aus der beruflichen Aus- und Weiterbildung erprobt und sichergestellt. Die interkulturelle Beratung und Qualifizierung von Multiplikatoren aus der schulischen und außerschulischen Berufsbildungspraxis in der Region Duisburg erfolgt somit auf der Basis der empirischen Befunde und der darauf aufbauenden Unterrichtsmodule zur Vermittlung von interkultureller Kompetenz. Die Schulung von Multiplikatoren basiert dabei eben so sehr auf den Modulen wie umgekehrt die Schulung der Erprobung und Verbreitung der drei Module dient. Durch die Module, an deren Konzeption die regionalen Akteure der Berufsbildung und des interkulturellen Dialogs beteiligt sind, sollen den Multiplikatoren einerseits konkrete Handlungshilfen für ihre sozialpädagogische, berufsbildungs- und arbeitsmarktbezogene Praxis zur Verfügung gestellt werden. Andererseits soll der Einsatz der Module im pädagogischen Alltag die Nachhaltigkeit des Projektvorhabens über die relativ begrenzte Wirkung einer Schulung über den Projektzeitraum hinaus sicherstellen. Zur Durchführung des Projekts gehört der Aufbau eines mobilen Beratungsteams. Zu diesem gehören der Antragsteller (die Gerhard-Mercator Universität Duisburg / GMU) und seine Kooperationspartner (RISP Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V., Duisburg; IFR Institut für Religionspolitologie e.V., Duisburg und RAA/Arbeitsstelle für Zuwanderung der Stadt Duisburg). Es ist vorgesehen, dass weitere Repräsentanten aus dem Umfeld der regionalen Akteure der Berufsbildung und des interkulturellen Dialogs in den erweiterten Kreis des Beratungsteam aufgenommen werden. Das Beratungsteam wird dann nicht nur aus Politik- und Sozialwissenschaftlern, interkulturellen Erziehungswissenschaftlern, Religionspolitologen und Berufsbildungsforschern, sondern auch aus Experten aus der berufsbildungsbezogenen und interkulturellen Praxis bestehen. Die interdisziplinäre Zusammensetzung und das Miteinander von Theoretikern und Praktikern qualifizieren das Team für folgende Beratungstätigkeiten: Interkulturelle und interreligiöse Beratung von freien und kommunalen Trägern der Jugendberufshilfe, von Lehrpersonal der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Berufskollegs, Migranten-Organisationen, Ausländerbeiräten etc., Mitwirkung im regionalen Netzwerk für den Übergang Schule-Beruf der RAA Duisburg, Interkulturelle und interreligiöse Schulung von Ausbildungsleitern, Berufsschullehrern, Verantwortlichen der Personalentwicklung und der betrieblichen wie außerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung im Raum Duisburg. gefördert durch: |